Bali.
Letzte Station.
Bevor’s zurück nach Österreich geht.

Wo sonst, haha!

Fühlen uns auf dieser Insel einfach sehr, sehr wohl.
Preis-/Leistung unübertroffen.
Die traditionelle Architektur und Tempel wunderschön.

Die Menschen der Hammer.
Immer herzlich.
Immer ein echtes, ungekünsteltes Lächeln.
Mit strahlenden Augen.

Glaube, das wird ein harter Aufschlag.
Wenn wir wieder in Wien sind.
Und dort in die Gesichter der Menschen schauen.

Sind die letzten 2 Monate hier.
Geht mit 1x Visum verlängern.
War das letzte Mal online in 10min erledigt.
(Sollte diesmal anders werden. Aber dazu in einem anderen Artikel).

Fliegen von Bangkok ein.
Eine Übernachtung in Sanur.
Da können wir auch gleich das Guesthouse checken, das ich für die Gruppe im April gebucht habe.

claudai arno ankunft bali

Yulia 1 Homestay.

Ein Unikat.

Nicht wegen der Zimmer.
Die sind einfach, aber ok für eine Nacht (uff!).

Wegen des Hobbies des Besitzers:
Vögel.

Im ganzen Areal Vogelkäfige.
Mit den unterschiedlichsten Vögeln.
Von Beos über Singvögel bis zu Tauben.
Pro Käfig einer (ja, das Tier-Herz blutet – artgerecht ist anders).

Der ganze Innenhof mit Vogelgesang erfüllt.

Die Käfige werden täglich gereinigt.
Regelmäßig in den Schatten umgehängt, sollten sie in die Sonne kommen.
Die Vögel auch schon mal von Hand gebadet.

Im Frühstücksbereich Vitrinen voll mit weiteren, noch leeren Käfigen.
Und Pokalen.
Jeder Menge Pokale.
Offenbar macht er erfolgreich bei verschiedenen Wettbewerben mit.
Auf alle Fälle ist er mächtig stolz auf seine Vögel.

Für uns geht’s am nächsten Tag schon weiter auf Nusa Lembongan.
Eine kleine Insel vor Nusa Penida.
Noch einmal Meer auf dieser Reise.

Haben ein Susi-Sorglos-Paket gebucht.
Inklusive Shuttles vom und zu unseren Guesthouses.
Das kann schon was 😊

Ich hab wie immer meine Caterpillar Boots an.
Spare so Gewicht und Platz in meiner Ortlieb-Tasche.
Smart, oder?

Nö, gar nicht smart.
Falsche Schuhwahl.
Ganz falsche.

Legen in Nusa Lembongan direkt am Strand an.
Kein Pier oder Steg.
Ausstieg übers Heck.
Vorbei an den Außenbord-Motoren mit den scharfkantigen Schrauben.
Hüpfer ins knietiefe Wasser.

Memo to myself:
Bei der Rückfahrt: Flipflops!!!

Das Shuttle schaukelt uns zu unserem Guesthouse.

Straßen auf Nusa Lembogan noch abenteuerlicher als auf Nusa Penida.
Große Löcher im Asphalt.
Oder gar kein Asphalt – obwohl die Hauptstraße!!
Offroad Feeling!

Unser Guesthouse liegt malerisch.
Abseits vom Trubel (nicht, dass es auf Nusa Lembogan viel Trubel gäbe!).
Auf den Klippen.

Geiler Blick – vom Infinity Pool, hihi – übers Meer.
Rüber nach Bali.
Auf den Mount Agung.
Den heiligen Berg.

Unser Bungalow ein Traum.
1. Reihe (Meerblick!!).
Großer Raum.
Großes außenliegendes Bad.
Großer Balkon.

Jeden Abend wird liebevoll aufgebettet.
Das Zimmer täglich gereinigt.
Überhaupt ist die ganze Anlage super gepflegt.
Ein noch so winziges Teil Plastik liegt herum.
Auch nicht unter den auf Stelzen stehenden Bungalows.

Herrlich.

Müssen uns fast zwingen rauszugehen.

Dabei haben wir nur 2 Minuten zu Fuß zum Sunset Point.
Kann was.
Auf den Klippen sitzend die untergehende Sonne betrachten.
Auch wenn sich ein paar Wolken vorschummeln.

Die West-Küste Nusa Lembongans und ihrer kleinen Schwesterinsel Nusa Ceningans ist ähnlich wie jene Nusa Penidas.
Nicht ganz so spektakulär, weil nicht so hoch.
Dennoch beeindruckende Klippen.

Noch beeindruckender Wellen.
Schauen draußen am Meer total unauffällig aus.
Meer wirkt fast ruhig.

Doch dann rollen die Wellen langsam an.
Langgezogen.
Trotzdem gute 3m hoch.
Bauen sich langsam vor den Klippen auf.
Donnern mächtig gegen die Felsen.
Wasser schwappt bis zu uns hinauf.

Kann ewig zuschauen.
Ohne einer Sekunde Langeweile.

Totale Faszination.
Gepaart mit tiefem Respekt.
Manchmal sogar ein bisschen eingeschüchtert.

Machen eine Insel-Rundfahrt mit dem Moped.
Runter zu Jungutbatu Beach.
Dem Hauptstrand der Insel.
Wo wir auch mit dem Boot angelegt haben.

Blendend weißer Sandstrand.
Gesäumt von Strandlokalen und Beach Bars.
Hotels im Bungalow Stil (keine großen Burgen – noch!!)
Alles eher klein und mit Idee gemacht.
Vieles selbst gebastelt.
Sehr laid back.
Ganz andere Stimmung als in White Sands auf Koh Chang.

Immer ein ungelöstes Problem:
Plastikmüll.

Vor den Lokalen wird gereinigt.
Ein paar Meter weiter dann aber ein unbewohntes Grundstück.
Da sammelt sich der Müll.
Verfängt sich im angeschwemmten Seetang und in den Steinen.
Immer wieder verkohlter Müll.
Thermische Entsorgung à la Asienne.

Klaube am Strand Plastik auf.
Doch was nun?
Kein einziger Mülleimer in Sicht.
Hab kein Sackerl mit.
Um den gesammelten Müll zu transportieren.

Gebe auf.
Lege meine „Beute“ auf einen der verkohlten Mist-Haufen.
Müll zu Müll.
Zumindest.
Bin frustriert.

Weiter Richtung Osten wird der Sandstrand zu Mangroven Wald.
Hier gibt’s kaum noch Tourismus.
Nur ein paar Lokale.

Über die Yellow Bridge rüber auf Nusa Ceningan.
Ist eine Brücke nur für Mopeds und Fußgänger.
Fragen uns, wie die Autos auf Nusa Ceningan gekommen sind??

Gibt hier die einzige richtige, große Tankstelle.

Hat offen.
Hat Sprit!!! (nicht selbstverständlich, wie man uns im Guesthouse sagt).
Sofort nachtanken!

Auch eine kleine Rundfahrt.
Wird zur Offroad Tour.
Denn 50% der (einzigen!) Straße ist wie ein Forstweg.
Ein sehr schlecht gewarteter Forstweg.
Mit kleinen Abhängen.
Als extra Challenge.

Aber uns taugt’s.
Auf einer noch ursprünglicheren Insel unterwegs zu sein.

Arno ganz im Enduro-Modus.
Mit unserem Scoopy.
Füße als Stabilisatoren.
Ich hinten am Sozius immer wieder:
Soll ich absteigen?

Die beiden Inseln sind eigentlich an einem Tag erforscht.
Teilen es uns extra auf zwei Tage auf.
Zwei halbe Tage.

Den Rest der Zeit chillen wir am Pool.
Die Anlage hat 8 Bungalows.
Aber keiner der anderen Gäste da.
Haben quasi einen Private Pool!!

Naja, FAST privat.

Denn wir müssen ihn uns mit den Vögeln teilen.
Jede Menge unterschiedliche Arten.
Am frechsten die Munias.
Schauen Spatzen ähnlich.
In der Gruppe unterwegs.
Aktuell Nachwuchszeit.

Kommen im Familienverband ans Pool.
Okkupieren den Überlaufbereich des Infinitypools.
Perfekte Wassertiefe für sie.

Mit der Zeit ist’s ihnen egal, dass wir auch dort abhängen.

Auch da kann ich stundenlang beobachten.
Badende Vögel sind einfach so drollig!!

Ein Paar inklusive halbwüchsigen Nachwuchs nistet in der Palme neben unserem Bungalow.

Jeden Abend gegen 17.30 kommt das Paar mit dem Jungen hierher.
Bringen das Kleine ins Nest.
Fliegen danach weg.
Holen es in der Früh gegen 09.00 wieder ab.
Täglich.

Werden noch zu richtigen Naturforschern, haha.

8. März.
Weltfrauen-Tag.
Auch.

Doch für uns viel wichtiger (sorry not sorry, Girls):
Unser Jahrestag.
Der 25.

Silberne sozusagen.
Nein, nicht in Ehejahren.
Da sind’s grad mal 1,2.

Haben Jänner 2024 extra für die Reise geheiratet.
Aus Pragmatismus.
Besser als Ehepaar unterwegs zu sein.
Sollte mal was passieren (klopf, klopf, klopf auf Holz – bis dato alles gut gegangen!!).

Der Jahrestag schlägt den Hochzeitstag.
Ist bereits der zweite auf unserer Reise.

Zur Feier des Tages gehen wir extern essen.
Ganz im Nusa Lembongan Style laid back.
Kein schickes, fancy Lokal.
Aber mit Blick aufs Meer.
Und Sunset!
Eh klar.

Unser Reise-Slow-Down hat begonnen.
Sehr würdig auf Nusa Lembongan.

claudia arno nusa lembongan jahrestag

claudia arno nusa lembongan jahrestag

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