Bangkok.
Mitte Februar 2025.

Müssen wir nun endlich etwas angehen.
Was wir vor uns herschieben.
Noch nicht konkretisiert haben.

Im Gegenteil.

Haben verlängert.
Um fast 2 Monate.
Für unseren Reise-Cooldown.
In Asien.

Doch nun ist’s soweit.
Weil Last Minute keine günstige Option mehr ist.
Müssen ihn jetzt buchen.

Unseren Rückflug nach Österreich.

Also:
Search-Mode ON!

One way nach Österreich ziemlich pricy.

Müssen wir eigentlich in Wien landen?
Nö.
Haben dort ja ohnehin keine Wohnung mehr.

Suche auf München ausgedehnt.
Tataaaa!
Gute Flugverbindung.
Preislich vernünftig.

Das konkrete Datum bestimmt der Flugpreis pro Tag (variieren ganz schön).
Mini-Zufalls-Prinzip.

Beste Option:

605 Euro pro Person.
Mit 30 kg Gepäck.
Abflug Denpasar 1. Mai.
Ankunft München 2. Mai.

Gebucht!

screenshot rückflug nach

Puh.
Komisches Gefühl.
Sehr komisch.

So ein ganz konkretes Enddatum unserer Reise zu haben.

Zwiespältig.

Auf der einen Seite:
Freue mich total, meine Familie und Freunde wieder zu sehen.

In echt.
Mit Umarmung.
Neben einander sitzen und plaudern.
Nicht nur über Screen mit Zeitverschiebung.

Klar.
Google Meets, WhatsApp sind genial um Kontakt zu halten.
Video immer besser als nur Voice oder Text.

Dennoch immer gekünstelt.
Das Bedürfnis immer zu sprechen.
Etwas zu erzählen.
Berichten.
Pausen werden schnell weird.

Auch das statische einander gegenüber Sitzen.
Immer schön im Frame bleiben.
Bei mehr als zwei „Teilnehmer“ pro Seite eine echte Challenge.

Das Persönliche ist einfach nicht zu ersetzen.
Wusste ich schon vorher (Pandemie und Lock Downs lassen grüßen).
Wie unersetzbar und wichtig für mich, ist mir aber erst im Laufe dieser Monate bewusst geworden.

Auf der anderen Seite:
Wehmut, dass die Weltreise am 1. Mai vorbei ist.

Unser Platz am Meer?
Haben wir noch nicht gefunden.
Der wartet wo anders auf uns.

Ob ich deswegen enttäuscht bin?
Nein, überhaupt nicht.

Die Reise hat mich viel gelehrt .
Was es braucht, um mich zu Hause zu fühlen.
Was mir wichtig ist (wird ein eigener Artikel 🥰).

Ja, das Reisen war teilweise anstrengend (auch eine Erkenntnis!).
Recherchieren und organisieren konnte nerven.

Doch, wenn ich die Fotos so durchscrolle:
Unfassbar, was wir alles gesehen und erlebt haben!

Auf unserer Weltreise.
Unserem großen Traum.

Über den wie über Jahre gesprochen haben
Auf den wir fast ein Jahr hin gearbeitet haben.
Den wir nun seit 12,5 Monaten tatsächlich leben.

Der ist am 1. Mai abgeschlossen.

Macht wehmütig.
Eröffnet die Frage „Was kommt danach?“
Was ist unser nächstes Ziel?

Das kennen wir noch nicht.
Vielleicht deswegen ein leichtes Gefühl der Leere.
Neu-Orientierung notwendig.

Denke darüber nach.
Gleichzeitig will ich aber die letzten 6 Wochen auch noch genießen.
Alles aufsaugen.
Erlebtes verarbeiten.

Denn NOCH sind wir hier!!
In Asien.

Wie heißt’s so schön?
Live in the present moment.
Und
Cross the bridge when you get there.

Da halte ich mich jetzt mal daran!

claudia

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